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Gasthof "Kaikantai"
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BeitragThema: Gasthof "Kaikantai"   Sa 23 Apr 2016 - 17:45





快感帯

Im Gasthof "Kaikantai" kommen Heimatsuchende und temporäre Gäste unter. Die Gestaltung des Gasthofs ist der deutscher Jugendherbergen nachempfunden. Den Neuankömmlingen soll der Übergang in die neue Heimat möglichst einfach gemacht werden, dennoch aber ist die maximale Aufenthaltsdauer von einem Monat festgelegt und sorgt dafür, dass sich niemand dauerhaft einquartiert und das Experiment verfälscht.

Betritt man den Gasthof, so findet man zunächst eine Empfangshalle vor, an die rechts der Speisesaal angrenzt. In der Empfangshalle ist die Rezeption zu finden, die umringt von einigen Sesseln und Sofas ist, die während der Anreisezeiten über und über mit Neuzugang belagert sind. Im oberen Stock liegt ein scheinbar kilometerlanger Flur mit unzähligen Einzelzimmern. Doppelzimmer gibt es keine. Stattdessen werden alternative Beistellbetten geliefert, sobald Bedarf besteht. Keine sonderlich komfortable Lösung (und widersprüchlich zum Namen des Gasthofs), aber besser als nichts. Ansonsten sind die Zimmer aber sehr abwechslungsreich und farbenfroh ausgestattet. Zu jedem Raum gehört ein Badezimmer mit einer Wanne, einer Dusche und ein Schlafzimmer mit zwei Kleiderschränken, einem Bett, einem Fernseher und einem Schreibtisch. Das Essen im Speisesaal darf sich zu jeder Zeit geholt werden. Dazu erhält jeder Gast eine Stempelkarte, die dreimal am Tag genutzt werden darf. Einmal für ein Frühstück, ein Mittagessen und ein Abendessen.
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BeitragThema: Re: Gasthof "Kaikantai"   Sa 14 Mai 2016 - 0:01



- Faye und Mei kamen an. -

Unterwegs hatte die Rosahaarige nur den Kopf über sich selbst geschüttelt, als ihr bewusst geworden war, dass sie sich ihrer Gegenüber tatsächlich noch nicht einmal vorgestellt hatte. "Ich bin Mei; Entschuldige bitte, dass ich mich nicht gleich vorgestellt habe, momentan macht mir einfach die Hitze und der ganze Umzugsstress etwas zu schaffen." Über ihre zugegebenermaßen recht hilflose Entschuldigung hinweg, rang Mei sich ein zaghaftes Schulterzucken ab. Die Mädchen erreichten den Gasthof und Mei war so frei, die schwerfällige Tür aufzustemmen, sodass Faye mit samt Gepäck ins Foyer des Gasthofs schlüpfen konnte. Ein Wenig ärgerte es die Rosahaarige, auf dem falschen Fuß mit ihrer neuen Bekanntschaft gestartet zu sein. Vielleicht ließ sie sich ja leicht zu kleineren Experimenten hinreißen? Während Faye mit dem Rücken zu Mei im Foyer stand und ihre Koffer und Taschen unter Kontrolle zu bringen versuchte, starrte Mei dem Mädchen eindringlich auf den Rücken. Ihre Körperhaltung war gut. Vermutlich eine recht selbstbewusste Person. Mit Sicherheit nicht viel älter als sie. Mei legte den Kopf schräg und gesellte sich dann wieder Faye hinzu. "Weißt du schon, wo es hingehen wird, wenn du aus dem Gasthof ausziehst?" Sie langte nach einer Handtasche, die halb von einem der Koffer vor Fayes Füßen rutschte.



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BeitragThema: Re: Gasthof "Kaikantai"   Mo 16 Mai 2016 - 15:02



Doesn't feel like home
Chapter two | Mei & Faye

Bahnhof

"Kein Problem, wobei ich dich sehr um das wenige Gepäck beneide, mit dem du reist. Schön dich kennen zu lernen Mei.", entgegnete Faye erleichtert, als das Mädchen ihr endlich ein wenig freundlicher antwortete. Der Umzugsstress setzte also zum Glück nicht nur ihr so zu. Wenn sie darüber nachdachte, war Mei sogar noch vergleichsweise nett, zumindest im Vergleich zu dem, was Faye ihrer Mutter und ihrem Vater die letzten Tagen vor ihrer Abreise zugemutet hatte. Aber die beiden hatten auch zu ihrer Familie gehört. Im Kreise vertrauter Menschen neigte man in der Regel eher dazu, sich gehen zu lassen.
Langsam aber sicher hatte Faye das Gefühl, dass der eher schlechte Start sich doch noch zu etwas besserem entwickeln würde, zumindest hielt Mei ihr sogar die Tür auf, als sie den Gasthof endlich erreichten. Einen Monat gestand man ihnen hier zu, zumindest hatte es so in der Broschüre gestanden, die Faye beim ersten Gespräch erhalten hatte. Ein Monat, in dem sie ein komplett neues Leben aufbauen musste. Zunächst würde sie einen Job finden müssen und dann würde sie sich nach einer passenden Wohnung oder ähnlichem umaschauen müssen. Je nachdem, was sie verdiente, würde sie vielleicht sogar in eine dieser engen Wohngruppen ziehen müssen. Ein Gedanke, der ihr mehr als nur missfiel.
Neugierig musterte Faye die Einrichtung des Gasthofes und musste erneut feststellen, dass hier nicht viel anders war, wie in Tokyo auch. Es war eher schlicht, auch wenn ein paar Sitzmöglichkeiten mehr da waren, aber ansonsten hatte es den Charme einer Jugendherberge. Einer deutschen Jugendherberge, wie es in der Broschüre gestanden hatte. Mit Schwung beförderte sie ihr Gepäck an den Empfang, wo es zunächst genau durchleuchtet wurde, während die Dame hinter der Rezeption sich aller größte Mühe gab Faye anzuschweigen. Sie musterte die Dame einen Moment lang und überlegte, was sie sagen sollte, als Mei sie aus ihren Gedanken riss.
"Wenn ich ehrlich bin, dann weiß ich im Moment noch garnichts. Nur das, was in den Broschüren stand. Morgen würde ich gerne direkt zum Arbeitsamt. Je schneller ich einen Job finde, desto schneller kann ich mich nach einer... anderen Bleibe umsehen.", antwortete sie und grinste dabei schief. "Weißt du schon, wo es dich hin verschlagen wird?", fragte sie dann und nahm die Tasche entgegen, welche man scheinbar für harmlos befunden hatte.


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Leen
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BeitragThema: Re: Gasthof "Kaikantai"   Mo 16 Mai 2016 - 18:31



Mei rang sich ein Lächeln ab, als Faye sie nach ihren Plänen fragte. "Nun, ich habe da von einem Leuchtturm gehört, der zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. Das könnte ich mir momentan recht schön vorstellen." Am Strand ohne all den Trubel um sich herum, konnte man sich mit Sicherheit frei entfalten und ungestört seiner Forschung nachkommen. Alleine schon der Gedanke daran, permanent zwischen all den gaffenden Menschen existieren zu müssen - Mei wurde ganz anders. Obgleich sie aus ihrer Vergangenheit bereits die unterschiedlichsten Personen gewohnt gewesen war, so durchkreuzten Menschen oft genug ihre Pläne, sich selbst zu verwirklichen. Stillstand war das, was der Rosahaarigen am meisten missfiel. Als Mei schließlich jedoch nochmals Fayes Gesagte revu-passieren ließ, horte das Mädchen unweigerlich auf. "In welche Richtung gedenkst du denn zu gehen?" Ein scheinheiliger Augenaufschlag, dann wan Mei sich der unfreundlichen Rezeptionistin zu, schob ihr ihre kleine Tasche über den Tresen hinweg zu und funkelte sie an. "Guten Tag.", ein fordender Unterton schwang in Meis Stimme mit, während sie genaustens beobachtete, wie Fayes Gepäck ohne jedes Wort bearbeitet wurde. Die Dame riss erschrocken die Augen auf und entschuldigte sich für ihr schweigsames Verhalten. Mei hatte schon immer allergisch darauf reagiert, wenn Angestellte sich den regulären Ansprüchen an ihre Person widersetzten. Wer ungerne mit Menschen arbeitete, sollte lieber einen Beruf wählen, der weniger Kommunikation bedurfte.



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BeitragThema: Re: Gasthof "Kaikantai"   Mo 16 Mai 2016 - 23:58



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Louise, Empfangsdame, verpeilt und süß
Louise ist eine eigentlich recht umgängliche, aber verträumte Person. Aus diesem Grund vergisst sie vieles und stellt daher nicht immer die Gäste zufrieden. Bittet man das Mädchen jedoch um etwas, ist sie durchaus bemüht und zuvorkommend. Louises Arbeitskollegen kritisieren nichtsdestotrotz oft genug die Langsamkeit der jungen Frau, sodass sie nicht selten sehr unsicher auf Zurechtweisungen reagiert und sich nicht recht zu helfen weiß.
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Saturn
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BeitragThema: Re: Gasthof "Kaikantai"   Di 14 Jun 2016 - 23:22



Doesn't feel like home
Chapter two | Mei & Faye

Die Bearbeitung des Gepäcks ging zum Glück schneller voran, als das nicht vorhandene Gespräch mit der Rezeptionistin, obwohl sie endlich aus ihrer Starre aufzuwachen schien, als Mei ihr den kleinen Koffer zu schob und sie erwartungsvoll mit einer gewissen Aufforderung anstarrte. Sie entschudligte sich sogar - und obwohl Faye ihr Verhalten alles andere als kompetent fand, war sie ihr nicht zwingend unsympathisch. In der Broschüre stand, dass die meisten Angestellten Hologramme waren, wie genau diese funktionierten wusste Faye nicht, allerdings wirkten sie ziemlich menschlich und echt und irgendwie erinnerten sie ein wenig an die Menschen, die in ihrem 'alten zu Hause' auch waren. Die verträumte Bücherverkauferin, der grummelige Kioskbesitzer am Bahnhof. Faye hatte keine der Personen wirklich gekannt, aber sie war ihnen öfter begegnet, hatte den ein oder anderen Satz über das ätzende oder schöne Wetter gewechselt und manchmal hatte die Buchverkäuferin ihr schon Bücher zurückgelegt, welche sie ihr unbedingt empfehlen wollte. Irgendwie würde sie diese kleinen, mehr oder weniger persönlichen Dinge vermissen. Aber wer wusste schon, was sich hier noch für neue Dinge eröffnen würden. Was sie auch so gleich zu Mei's Frage zurück brachte.
"Ich hatte gehofft ihr etwas in die Richtung finden zu können, in der ich auch vorher gearbeitet habe. Mit Menschen habe ich es leider nicht so und in Tokio war ich in einer Pharma-Firma als Analytikerin beschäftigt. Generell wäre ich natürlich für beinahe alles im naturwissenschaftlichen Bereich offen, sofern es nicht unbedingt mit Maschinebau oder Computerprogrammierung zu tun hat. Elektrotechnik muss auch nicht unbedingt sein, grenzen wir das ganze also lieber auch Biologie oder Chemie ein.", gab sie nachdenklich zurück und fing dann noch einmal die Bemerkung mit dem Leuchtturm auf. Sie hatte es mehr nebenbei aufgenommen und verarbeitet, weil die Wohnungssuche eigentlich erst dann wirklich Thema wurde, wenn sie auch einen Job hatte, der genügend Geld abwerfen würde, ein Leuchtturm mitten am Strand, ein wenig entfernt vom typischen Alltagstrubel klang allerdings wirklich verlockend.
"Ein Leuchtturm am Strand... Das klingt ja schon fast wie Urlaub. Vermutlich wird das aber auch ein ziemlich teurer Spaß. Mal sehen, was beim Arbeitsamt raus kommt und wie viel der Job abwirft. Wirklich Gedanken über ein zu Hause werde ich mir wohl erst dann machen können."
Faye hatte gewiss Träume und sie erlaubte sich auch zu träumen, allerdings verlor sie die Realität dabei nie aus dem Blick. Eine Wohnung am Strand wäre ein Traum. Die Möglichkeiten dazu bestanden allerdings noch nicht, weswegen sie diesen Gedanken beinahe schon wieder nach hinten rückte. Sie hatte schon früh gelernt Situationen aus dem Weg zu gehen, die sie enttäuschen könnten oder ähnliches - sie musste sogar, denn mit Enttäuschungen konnte sie nur schlecht umgehen. Und Träume, die nicht in erfüllung gingen, gehörten zu der Kategorie möglicher Enttäuschungen.
"Was für einen Beruf strebst du denn an, wenn ich fragen darf?", lenkte sie das Thema deswegen wieder zurück auf das, was als nächstes für sie beiden anstehen würde.


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BeitragThema: Re: Gasthof "Kaikantai"   So 21 Aug 2016 - 20:33



Die Rezeptionistin hatte endlich ihre Arbeit beendet und den beiden Damen ihre elektronischen Schlüsselkarten zugeschoben, dann wand sie sich in einer mechanischen Bewegung wieder sämtlichen Akten zu, die sich auf dem Tisch stapelten. Mei rümpfte die Nase. Sie hätte schwören können, dass dort bis eben noch nichts gelegen hatte. Solche Fehler im System durften nicht auftauchen. In Gedanken notierte sie sich, dies dringend der Kommandozentrale melden zu müssen und wand sich dann wieder ihrer Begleitung zu, während sie mit der rechten Hand nach ihrer Karte griff. "So, so, du bist also aus dem pharmazeutischen Milieu..." Meis Blick haftete eine Weile an Fayes unschuldigen Augen, dann musterte sie das Mädchen von oben bis unten und versuchte zu scannen, ob sie Kompetenz ausstrahlte. Nun, vielleicht sollte man manchmal etwas riskieren. "Du kennst dich also auch mit der Produktion von Medikamenten und Substanzen aus?" Mei kniff leicht die Augen zusammen und erwartete Fayes Reaktion mit einem skeptischen Blick. Den Kommentar zu ihren Plänen des Leuchturms bezüglich überging die Rosahaarige vorerst. Sie hatte kein Interesse daran, nachher ihren Reichtum offenlegen zu müssen oder sich weiteren Fragen ihres Privatlebens wegen zu widmen. Solange sie nicht genau wusste, wer diese Person war, würde sie sich bedeckt halten. Gleiches galt auch für ihren eigentlichen Beruf. Man musste nicht lügen, aber auch nicht die ganze Wahrheit erzählen.
"Tja, ich bin Neurowissenschaftlerin und Psychologin. Mal sehen, wo mich das noch hinführt." Das war in der Tat keine Lüge. Schließlich war Mei sich bei all dem hier nicht sicher, was noch passieren und wohin sie das Projekt führen würde. Vielleicht zu einem Nobelpreis. Ein selbstgefälliges Schmunzeln huschte über die Lippen des Mädchens. Wohl kaum. Dafür gab es noch viel zu viel zu tun und die Kolonie der drei Zonen war bei Weitem noch nicht fortschrittlich genug. "Vielleicht starten wir ja zusammen durch", entgegnete Mei schließlich augenscheinlich scherzhaft und stieß Faye kumpelhaft an, bevor sie ihr ein herzliches Lachen schenkte und ihre Distanziertheit zurückgewann.



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BeitragThema: Re: Gasthof "Kaikantai"   Mo 22 Aug 2016 - 18:44



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Chapter two | Mei & Faye

"Ich habe nie in der Produktion selbst mitgewirkt, ich habe nur überwacht, dass die fertigen Produkte den entsprechenden Qualitätswerten entsprachen. Allerdings kenne ich mich durchaus mit Synthesen aus, allerdings wurde sowas in meinem alten Job nicht gefragt. Unter anderem einer der Gründe, weswegen ich mich für die Insel entschieden habe, die Routine kann tödlich langweilig sein.", erklärte sie, während sie Mei möglichst unauffällig beobachtete. Irgendwie hatte sie das Gefühl, dass die rosahaarige ihr irgendwas verheimlichte, was sie eigentlich nicht kümmern sollte - immerhin hatten sie sich gerade erst kennen gelernt - und dennoch war sie unendlich neugierig. Meis Beruf dagegen schreckte sie beinahe ein wenig ab.
"Vor Leuten wie dir hat meine Großmutter mich immer gewarnt.", murmelte sie, gerade laut genug, dass Mei es noch verstehen konnte. Ihre Großmutter hatte immer gesagt, dass Psychologen einen Krank reden. Sie würden Dinge erfinden, die es gar nicht gäbe, nur damit die Leute anfingen daran zu glauben und so krank wurden. Faye hatte diese Ansicht nie geteilt, immerhin hatte ihre Großmutter auch abgestritten, dass es geistige Krankheiten gab und sie war Verfechterin einiger seltsamer Verschwörungtheorien gewesen, aber manche Dinge blieben eben doch hängen.
"Nicht, dass ich der gleichen Meinung wäre, aber sie hat es mir so oft versucht einzureden, dass es doch irgendwie hängen geblieben ist.", versuchte sie deswegen zu erklären, während sie ein wenig schief vor sich hin grinste. Dank ihres kleinen Gedankenganges, war ihr auch das selbstgefällige Grinsen ihrer Gegenüber entgangen, weswegen sie möglichst schnell ihren letzten Gesprächsfetzen nutzte, um die Situation zu retten.
"Vielleicht, wenn Neurowissenschaftler zufällig irgendwelche neuen Medikamente benötigen. Wäre sicherlich etwas, auf dem man auf dieser Insel aufbauen kann. Nachher entwickeln wir noch ein Mittel gegen Alzheimer.", versuchte sie ein wenig zu scherzen und hoffte, dass es nicht zu steif wirkte, oder falsch über kam. Sie war nun mal gnadenlos schlecht, wenn es um Small Talk ging.


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BeitragThema: Re: Gasthof "Kaikantai"   Do 25 Aug 2016 - 18:15



Sie hatte also nicht an der Produktion mitgewirkt? So richtig viel Erfahrung schien Faye also nicht zu haben. Selbst wenn sie Gegenteiliges behauptete, so war Mei grundsätzlich der Überzeugung, dass lediglich Praktiker die besten Arbeiten ablieferten. Dennoch sollte sie das Mädchen im Auge behalten. Sie könnte unter Umständen wirklich nützlich für sie werden.
Als Faye ihre Großmutter erwähnte, hatte Mei nur abschätzig aufgelacht. "Das hört man nicht selten." Gerade Mei war Zeit ihres Lebens von vielen Menschen mit Misstrauen behandelt worden, da sie immer schon intelligenter als andere gewesen war und den Leuten es zumeist missfiel, gegen jemanden wie sie in so vielerlei Hinsicht 'abzustinken'. Die Rosahaarige schob sich eine Strähne aus dem Gesicht, die eines ihrer Augen verdeckte. "Du solltest aber kein falsches Bild von mir bekommen, nur, weil ich Menschen studiere. Das heißt nicht, dass ich nicht auch ein normaler Mensch mit normalen Ansichten sein kann." Auch wenn sie sich selbst keines ihrer Worte glaubte und Mei auch absolut nicht eine Person mit normalen Absichten und Lebensversionen war, so wünschte sich die Rosahaarige inständig, nur einmal in ihrem Leben verstanden zu werden, ohne sich andauernd erklären zu müssen. Die Leute waren einfach zu einfältig. Dennoch, Faye schien zwar ein bisschen unbedacht zu sein, trotzdem hatte Mei das bisherige Gespräch über noch keine gähnende Langeweile verspürt und obwohl Mei kein Unmensch war, sie langweilte sich schnell mit Personen. Das Mädchen schürzte die Lippen, während es seinen Gedanken folgte und vermied ein Grinsen, als sie die Skepsis in Fayes Augen für den Hauch einer Sekunde aufblitzen sah. Mei ignorierte, was sie sah und fuhr fort: "Alzheimer. Nun, tatsächlich habe ich therapeutisch auch schon diesbezüglich von Fortschritten gelesen. Ich bin allerdings kein Freund von Heilungen. Ich bin eher für Prophylaxe." Die Rosahaarige zuckte kurz die Schultern. "Natürlich beruht im Moment noch alles auf der Basis, ein Mittel gegen die eine oder andere Krankheit zu finden - es wäre aber doch viel besser, wenn man herausfinden könnte, wie Krankheiten verhindert werden können. Da hilft zum Beispiel einerseits moderne Technik, andererseits macht sie Menschen ebenso krank. Man muss sehen, wo uns die Zeit hinführt. Grundsätzlich stimme ich dir aber zu, was die Insel anbelangt. Routine kann tödlich langweilig sein." Sie schwieg und dachte für einen Moment an ihren Bruder und daran, wo er wohl im Augenblick war. "Dir war also schlicht weg langweilig? Gab es denn niemanden, den du zurücklassen musstest?"



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